Energiespartipps Erdgas

Tipp 1: Heiztemperatur richtig einstellen

Für eine Zimmertemperatur von 20 bis 21 Grad sollte man das Thermostat auf die Stufe 3 stellen. Für die gewöhnliche Schlafzimmertemperatur von 16 bis 17 Grad stellen Sie das Thermostat auf Stufe 2. Bei ungenutzten Räumen sollte das Thermostat auf Stufe 1 eingestellt sein. Im Bad darf das Ther-mostat auch zwischen 3 und 4 stehen.

Tipp 2: Heizkörper nicht zustellen

Heizungen sollten nicht hinter dicken Polstermöbeln oder Sesseln versteckt werden, da so die erwärmte Luft nicht ausreichend zirkulieren kann. Gleiches gilt für Gardinen, schwere Vorhänge oder Holzverkleidungen. Auch sie sollten die Heizung und Thermostatventile nicht verdecken.

Tipp 3: Die richtige Raumtemperatur

Nicht in jedem Raum sollte die gleiche Temperatur herrschen. Sollte es im Wohnzimmer eine Temperatur zwischen 19 bis 21 Grad sein, reichen im Schlafzimmer auch 17 Grad aus. In der Küche reichen ebenfalls niedrigere Temperaturen aus, da durch Backofen, Spülmaschine und Herd zusätzlich Wärme an die Umgebung abgegeben wird. In der Nacht kann die Heizung herunter gedreht werden. Deswegen lautet das Motto: Gaskosten sparen, aber die Wohnung nicht auskühlen lassen.

Tipp 4: Heizkörper entlüften

Wenn Heizkörper gluckernde Geräusche machen oder gar nicht mehr richtig warm werden, müssen diese entlüftet werden, da zu viel Luft im Heizkörper ist. Am besten lassen Verbraucher einmal im Jahr  vor Beginn der Heizperiode die überschüssige Luft mittels eines speziellen Entlüftungsschlüssels aus den Heizkörpern. Dadurch kann man rund 15 Prozent an Energie sparen.

Tipp 5: Richtig lüften im Winter

Auch bei kühleren Außentemperaturen müssen Wohnräume regelmäßig gelüftet werden, damit frische Luft ins Rauminnere gelangt und der Entstehung von Schimmel vorgebeugt wird. Durchschnittlich entstehen in einem Vier- Personen-Haushalt bis zu zwölf Liter Wasser durch alltägliche Aktivitäten wie Kochen und Körperpflege. Schimmelbefall wird verhindert, indem man diese Feuchtigkeit "aus dem Fenster befördert". Wer zum Lüften die Kippvorrichtung verwendet, muss die Fenster vergleichsweise lang offen halten und erreicht damit nur einen geringen Luftaustausch. Wände sowie Fenster kühlen aus und die Wärmeverluste in den Wohnräumen sind groß. Darüber hinaus begünstigt das Kipplüften die Schimmelbildung, da die kalten Bauteile auf die wärmere und feuchte Raumluft treffen.