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Der Beginn der Gemeindewerke Hohenwestedt GmbH

Die ersten Versorgungsleistungen wurden in Hohenwestedt 1905 mit einer zentralen Gasversorgung erbracht. 1907 folgte dann, als Reaktion auf Epedemien, die Wasserversorung im Rahmen einer privaten Initiative und letztlich 1954 die Abwasserentsorgung. Zum 01.01.2008 wurden der Bauhof und das Freibad in die Gemeindewerke eingegliedert. Rückwirkend zum 01.01.2011 sind die Bereiche Gas, Wasser, Wärme, Telekommunikation und das Freibad in eine GmbH umgewandelt worden. Die Bereiche Abwasser und Bauhof sind zu dem Eigenbetrieb Kommunalbetriebe Hohenwestedt zusammengefasst worden. Die Betriebsführung für die Kommunalbetriebe erfolgt durch die GmbH. Es bleibt für unsere Kunden alles in einer Hand.

Die Entwicklung der Gemeindewerke im Laufe der Zeit...

Gasversorgung

15. Oktober 1905

Inbetriebnahme, Gesamtrohrnetzlänge 7,5 km. Gaserzeugung durch 2 Gasöfen und zwar einer mit zwei Retorten und einer mit drei Retorten. Zur Speicherung diente ein Gasbehälter von 400 m³ Fassungsvermögen. Kosten ca. 100.000 Mark. Ersteller der Gasanlage / Gasanstalt: Fa. Carl Franke, Bremen.

1908

Erweiterung der Gasöfen auf drei bzw. vier Retorten.

1912

Der steigende Gasabsatz machte 1912 den Bau eines zweiten Gasbehälters notwendig. Das Fassungsvermögen lag bei 600 m³.

1914 - 1918

Machte die Kohlebeschaffung zur Gaserzeugung große Schwierigkeiten. Es kam zu Sperrstunden. Die Unterhaltung / Ersatzteilbeschaffung machte große Schwierigkeiten. Am Ende des Krieges war ein großer Nachholbedarf vorhanden.

1924

Waren in Hohenwestedt 449 angeschlossene Gaszähler vorhanden.

1945

Musste von April bis Oktober die Gasversorgung wegen Kohlemangels eingestellt werden.

1955

Gasrohrnetzlänge 12 km.

1956

Erfolgt die Gaserzeugung nicht mehr mit Retorten, sondern mit einem Vertikal - Kammerofen mit einer Tagesleistung von 2.500 m³ Stadtgas.

1965

Das Stadtgas wird durch eine Propan - Flüssiganlage ersetzt. Der Heizwert erhöht sich ca. um das Doppelte. Das Flüssiggas wird mit Kesselwagen der Bundesbahn angeliefert und in ein eigenes Lager umgefüllt (2 Behälter á 80 m³).

1974 / 75

Erweiterung der Lagerstätte um einen Behälter von 160 m³ Fassungsvermögen

1979

Umstellung der Gasversorgung auf Erdgas der Gruppe H. Abbruch der Gasbehälter. Bezugsquelle: Schleswag AG.

2002

Rohrnetzlänge: 47,2 km, Abgabe pro Tag: durchschnittlich 172.042 kWh, Abgabe im Jahr: 62.795.466 kWh, Angeschlossene Gaszähler: 1.562.

Wasserversorgung

1907

Im Juni Aufnahme der Wasserversorgung durch eine private Wasserleitungsgenossenschaft. Es wurden 34 Genossen in der Kieler Straße, Bergstraße, Mühlenstraße, Friedrichstraße und Wilhelmstraße angeschlossen. Die 34 Genossen mussten jährlich an Wassergeld 750,00 Mark aufbringen. Kosten der Wasserversorgungsanlage 9.000,00 Mark.

1908

Übernahme der Wassergenossenschaft durch die Gemeinde Hohenwestedt.

1924

trat zur Förderung des Wassers anstelle des Windmotors der Gas- bzw. Benzinmotor ein, der später durch den Drehstrommotor ersetzt wurde.

1927

Rohrnetzlänge 5,5 km.

1974

Inbetriebnahme des neuen Wasserwerkes im Ortsteil Hohenwestedt - Papenau mit einem Tiefbrunnen von 124 m.

1979

Anschluss der Gemeinde Remmels.

1981

Bohrung des II. Tiefbrunnens - ca. 140 m tief.

1988

Bau von 9 Peil- und Messbrunnen zur Überwachung der Wasserqualität im Umfeld der Förderbrunnen / Wasserwerk - bis zu einer Tiefe von ca. 170 m.

1989

Erweiterung des Wasserwerkes / Filteranlagen.

1990

Anschluss der Gemeinden Aukrug, Mörel, Rade und Nienborstel.

1992

Bohrung des III. Tiefbrunnens - ca. 140 m tief.

1997

Anschluss der Gemeinde Jahrsdorf, sowie Teile der Gemeinden Tappendorf und Grauel.

2001

01. Januar 2001 Übernahme der Wasserversorgung der Gemeinde Rade.

2002

Rohrnetzlänge der Gemeinde Hohenwestedt : 69,6 km
Angeschlossene Wasserzähler: 1709

2005 / 2006

Neubohrung des I. Tiefbrunnens - ca. 140 m tief.

Abwasserentsorgung

1954

Landesbehördliche Genehmigung zum Bau einer Kläranlage / Ortsentwässerung in Hohenwestedt wurde am 23.11.1954 für ein Trennsystem erteilt. Bauherr war die Gemeinde Hohenwestedt.

1957

Inbetriebnahme I. Kläranlage K 4.500

1972

Inbetriebnahme II. Kläranlage K.8.000

1986

Außerbetriebnahme der Kläranlage K 4.500. Umbau und Erweiterung der Kläranlage K 8.000.

2000

Ab dem Jahr 2000 wurde die Ortsentwässerung von den Gemeindewerken Hohenwestedt übernommen und unterhalten. Es wurden 22,8 km Schmutzwasser - Entsorgungsleitungen und 18,6 km Niederschlagswasser - Entsorgungsleitungen übernommen. Außerdem 10 Pumpstationen für Schmutzwasser und 7 Regenrückhaltebecken.

2003 / 2005

Neubau einer SBR - Kläranlage, die im Jahr 2005 den Betrieb mit erheblich verbesserten Abwasserwerten aufnahm.